Über de Tellerrand luege.....

Der Wolf, ein Beutegreifer ist ein intelligenter & geschickter Jäger. Er ist ein Allesfresser und trotzdem steht Fleisch weit oben in seiner Nahrungskette. War die Jagd nicht erfolgreich, kann es durchaus vorkommen, dass mal ein paar Tage ohne Nahrung anstehen. Wobei auch ein Wolf durchaus in der Lage ist, mal Obst, Beeren, Wurzeln, Gräser oder Eier zu fressen. Auch Aas oder Abfall verschmäht ein Wolf nicht. Je nach Lebensraum auch Fische. In British Columbia an der Westküste Kanadas wurde beobachtet, dass Wölfe auch Krabben, Muscheln oder Walkadaver fressen. https://www.nationalgeographic.de/tiere/woelfe-der-mit-dem-lachs-tanzt

 

Warum ich mir hier Gedanken mache? Wie der Wolf, ist auch der Hund ein Allesfresser mit Spezialisierung auf Fleisch. Die Katze fällt bei diesem Trio aus der Reihe und darf durchaus als Fleischfresserin bezeichnet werden. Was mich sehr nachdenklich stimmt, dass unsere Katzen & Hunde in der heutigen Zeit immer kränker werden. Was läuft hier falsch? 

 

Ich habe gelesen von Hill's, da stehen mir die Haare zu Berge. "Füttern Sie Ihren Hund niemals mit rohem Fleisch" und dann wieder

"Katzen & Hunde und benötigen einen deutlich höheren Tauringehalt in ihrer Nahrung als der Mensch". Wenn ich mir dann überlege, wie das Futter von Hill's zusammengesetzt ist und man Fleisch mit der Lupe suchen muss, frage ich mich wirklich, wie konnte der Wolf bis jetzt in der Natur überleben?

 

Taurin ist ein wichtiger Bestandteil für Stoffwechselwirkungen im Körper. Beim Menschen, wie auch bei den meisten Hunde, wird Taurin in ausreichender Menge selbst gebildet. Liegt eine krankheitsbedingte Situation vor, kann eine Nahrungsergänzung evtl. sinnvoll sein. 

Die Katze bildet bei diesem Thema die Ausnahme, weil die Jägerin Taurin nicht selber bilden kann. Taurin muss zugeführt werden.

Nur, die ganze Tauringeschichte ist etwas verwirrend, weil in tierischen Lebensmitteln und Fleisch ist Taurin enthalten ist. Bekommt also Katze & Hund richtiges Fleisch ist auch natürliches Taurin im Essen.

 

Dann gibt es Futterfabrikanten, wie z.b. Hill's welche ihr "KeinFleischfutter" zu hohen Preisen anbieten, das Taurin, wie vieles anderes, was wichtig wäre, synthetisch und oft in zu grossen Mengen reingeben - Hund & Katz muss ja gesund bleiben. Fragt sich nur, zu welchem Preis!

 

Manchmal ist ein Blick über den Tellerrand gar nicht so falsch.



Im Kassensturz wird Katzenfutter getestet, zu viele Mineralien in praktisch allen getesteten Katzenfutter!                        

 

Wie üblich wird aber auch bei diesem Kassensturz-Test ausschliesslich auf die Zusammensetzung der Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien geprüft. Wissenschaftlich eben. Welche Lebensmittel und von welcher Qualität, ist kein Thema. Das interessiert nicht. 

 

Hier die Zusammensetzung vom Royal Canin Instinctive in Gelee:

 

Zusammensetzung:

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Eiweißextrakte, Öle und Fette, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Zucker.

 

ZUSATZSTOFFE (pro Kg)

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe:

Vitamin D3 (77 IE/kg), E1 [Eisen] (2,3 mg/kg), E2 [Jod] (0,15 mg/kg), E4 [Kupfer] (1,1 mg/kg), E5[Mangan] (0,7 mg/kg), E6 [Zink] (7 mg/kg).

 

Sie kaufen quasi die Katze im Sack denn Sie wissen gar nicht, was Sie kaufen. Weder Angaben von Fleischsorten noch welche der Pflanzen.

Öle/ Fette gibt es viele. Keine % Angaben. Kommt noch dazu, dass tierische Nebenerzeugnisse bei Royal vor allem Federnmehle sind. Wenn mehr als 4% Fleisch drin wäre, müsste das mit Prozenten und ohne Klammern deklariert werden. In Produkten wie diesen beläuft sich der Fleischanteil in der Regel auf unter 1%.

 

Zum Thema Federmehl:     https://www.tagblatt.ch/leben/wenn-das-huhn-gerupft-ist-ld.1065999

 

 

      Was soll an diesem Futter natürlich, gesund oder artgerecht sein??

  



Diese Zitate geben sehr viel Aufschluss darüber, wie verwirrend dieses Thema Impfen ist für Katzen- und Hundehalter. Man darf sich durchaus die Frage stellen wird bei diesem Thema wirklich mit Vernunft & Verstand der Gesundheit zuliebe aufgeklärt?

 

Impfungen

Zitate: Kleintierimmunologen und Tierärzte äußern sich zur jährlichen Revakzinierung

Zitate zusammengestellt von Mo Peichl & Swanie Simon
Herunterladen & Weiterleitung von dieser Zitatsammlung ausdrücklich erlaubt

T. R. Philipps/R. D. Schultz:

„Eine Praxis, die vor vielen Jahren einsetzte und der es an wissenschaftlicher Gültigkeit oder Rechtfertigung mangelt, sind jährliche Wiederholungsimpfungen. Für jährliche Revakzinierungen besteht fast ohne Ausnahme keine immunologische Notwendigkeit. Immunität gegen Viren hält über Jahre oder das ganze Tierleben lang an. Eine wirksame Impfung gegen die meisten bakteriellen Krankheitserreger ruft ein immunologisches Gedächtnis hervor, das über Jahre anhält und es dem Tier ermöglicht, eine protektive anamnestische (sekundäre) Antwort zu entwickeln, wenn es virulenten Organismen ausgesetzt ist. Einzig die Immunantwort auf Toxine erfordert Auffrischimpfungen (zum Beispiel wird die Tetanustoxin-Auffrischung alle sieben bis zehn Jahre empfohlen). Toxin-Impfstoffe werden aber bei Hunden und Katzen gegenwärtig gar nicht verwendet.“
(Kirk’s Current Veterinary Therapy, 1992)

Professor Niels C. Pedersen (University of California, Davis):

„Viele Veterinäre und eine noch größere Zahl von Patientenbesitzern bezweifeln zunehmend die medizinische Grundlage für die routinemäßigen jährlichen Impfungen der Haustiere, und das mit Recht! Die Praxis ist nicht zu verteidigen, warum also sollen wir darüber noch länger diskutieren oder das Thema ignorieren?“
(Proceedings of the American Animal Hospital Association, 1997)

Professor Alice Wolf (Texas A & M University, Austin):

„Kinder oder Erwachsene werden nicht jährlich neu geimpft, und es werden auch keine Titer gemessen, um zu bestimmen, ob sie noch einen angemessenen Schutz haben. Die Erfahrung hat gezeigt, daß das der Fall ist. Humanimpfstoffe sind nicht anders als Tierimpfstoffe, und das Immunsystem von Hund und Katze ist auch nicht anders als das Immunsystem des Menschen.“
(Veterinary Proceedings, 1998)

Professor Fred W. Scott (Cornell University, Ithaka):

„Die Impfstoffhersteller sollten ihre Vakzinen auf die längere Dauer des Immunschutzes hin testen und in ihren Empfehlungen auf dem Beipackzettel eine realistischere Dauer des Immunschutzes angeben.“
(Feline Practice, Juli/August 1997)

Prof. Dr. Marian Horzinek (Universität Utrecht):

„Es ist die wissenschaftliche Einsicht, die einem sagt, es ist nicht notwendig, jährlich zu impfen, man könnte mit längeren Intervallen arbeiten. Aber weder der Tierarzt, der gerne seinen Klienten einmal pro Jahr sehen will, noch die Impfstoffwerke haben ein Interesse daran, weniger häufig zu impfen.“
(WDR-Interview, gesendet im Januar 2001)

Horzinek:

„Bis vor wenigen Jahren war man der Meinung, Impfungen schadeten nie. Auch wenn sie vielleicht nicht nützen, stellen sie zumindest keine Gefahr dar. Inzwischen wissen wir, daß das nicht so ist.“
(WDR-Interview, Januar 2001)

Horzinek:

„Die jährliche Vakzinierung gegen alles und jedes ist eher Folklore.“
(Tierarztkongreß Düsseldorf, November 2000)

Horzinek:

„Immunität gegen Masern hält lebenslang, und ich weiß von keinem Veterinär, der von seinem Hausarzt eine jährliche Masernimpfung verlangt. Aber die meisten Kleintierärzte in Europa revakzinieren Hunde jährlich gegen Staupe, und Staupe ist nichts anderes als Hundemasern.“
(Veterinary Vaccines and Diagnostics, 1999)

Professor Ronald D. Schultz (University of Wisconsin, Madison):

„Meine eigenen Haustiere werden als Welpen ein- oder zweimal geimpft und dann nie wieder, mit Ausnahme der Tollwut-Impfung, die alle drei Jahre gegeben wird, seit ein Drei-Jahres-Produkt erhältlich ist. Ich verfahre nach diesem Programm seit 1974, und es ist weder bei meinen Haustieren noch bei den Haustieren meiner Kinder und Enkel jemals eine Infektionskrankheit aufgetreten.“
(Veterinary Medicine, 1998)

Schultz:

„Die Empfehlung zur jährlichen Auffrischung war nicht durch wissenschaftlich fundierte Studien belegt, und man wird für viele der gebräuchlichen Produkte in der Literatur auch keine Veröffentlichungen finden, die die Notwendigkeit der jährlichen Impfung nachweisen.“
(Veterinary Medicine, März 1998)

Links:

Blog von Monika Peichl zum Thema Impfen: http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.com/