Entwurmen

 

Entwurmen ja oder nein. Eine immer wiederkehrende Frage, wenn Tiere im gleichen Haushalt, mit uns Menschen zusammen leben. Sind zusätzlich Kinder im gleichen Haushalt, ist das Entwurmen der Tiere noch stärker ein Thema. Man will ja nicht, dass die Kinder krank werden, so wird mir immer wieder erklärt. 

 

Nur, das mit einer regelmässigen chemischen Entwurmung ist ein Trugschluss. Ihr Tier ist desswegen keineswegs sicher geschützt. Einen Tag nach Abgabe einer Tablette, kann ihr Tier wieder von Würmern befallen sein. Das ist auch der Grund, warum viele Tierärtze die regelmässige Eingabe der Entwurmungsablette empfehlen. Mit dem Nervengift welches ihr Tier verabreicht bekommt, werden die Würmer zwar gelähmt und mit dem Kot ausgeschieden aber die regelmässige Abgabe der Tablette ist auf Dauer nicht gesund. Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht und kann das Immunsystem schwächen.

 

Klar ist aber, ohne Nichtstun zum Thema Würmer, das geht geht auch nicht. Deshalb empfehle ich meinen Kunden, das Herb1 anzuwenden. Es ist eine schonend pulverisierte Kräutermischung, die zur Blutverbesserung und zur Regulierung der Darmtätigkeit gefüttert wird. Die Mischung kann die Bildung von Darmparasiten verhindern und dient gleichzeitig zur inneren Reinigung.

Das Herb 1 wird 10 - 15 Tage/ Quartal unter die Nahrung gemischt.

 

Mein Fazit: Seit ich navita kenne und weiss, dass meine Hunde mit einer chemischen Tablette nicht wirklich geschützt sind, bin ich gegenüber der chemischen Entwurmung kritisch eingestellt. Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Entwurmungstablette. Aber ich bin dagegen, dass man seinem Tier unnötig eine Entwurmungstablette verabreicht ohne sich vorher zu Fragen, hat mein Tier denn überhaupt Würmer?

 

Mein Vorschlag: Verabreichen Sie ihrem Hund, wie auch der Katze, das Herb1.

Kontrollieren Sie hin und wieder auf dem Spaziergang den Kot ihres Hundes. Wenn Sie meinen, etwas erscheint Ihnen doch eigenartig im Kot, machen Sie einen WurmCheck (siehe links). Sollte sich ein Wurmbefall bestätigen, bekommen Sie von mirosTECH einen Beschrieb, um welchen Wurm es sich handelt. Jetzt können Sie reagieren und können geziehlt den Wurmbefall behandeln.

 

Bei der Katze, kann der WurmCheck auch angewandt werden. Schwieriger wird es, wenn ihre Samtpfote ein Freigänger ist und das Geschäft nicht zu Hause verrichtet. Versuchen Sie aber auch hier, einen vernünftigen Weg zu gehen.

 

 

 

 

 

        WurmCheck für Hunde & Katzen



Impfen

 

Beim Thema Impfen gehen die Meinungen sehr auseinander. Was ist jetzt das Richtige oder was das Falsche?

Richtig ist es sicher, sich einmal mit diesem Thema auseinanderzusetzen und auch einmal kritisch nachzufragen,

was bedeutet Impfen überhaupt? Denn letztendlich, muss jeder für sich selbst entscheiden. Unsere Hunde & Katzen können nicht für sich entscheiden. Diese Verantwortung liegt ganz bei Ihnen.

 

Sie haben 3 Möglichkeiten:

- Gar nicht impfen

- Regelmässig impfen nach Plan

- Impfen ja aber mit Verstand

 

Der erste Gang, schafft man sich ein Tier an, ist natürlich jener zum Tierarzt. Er wird Ihnen das Impfen erklären. Die meisten Tierärzte werden Ihnen empfehlen, den Hund/ die Katze jährlich zu impfen. Interessanter Weise, gibt die Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin nach der Grundimmunisierung die Empfehlung raus:

 

Hund: Alle 3 Jahre Staupe, Hepatits, Parvovirose - Tollwut

Jährlich: Leptospirose (nur im Frühling) und Zwingerhusten.

 

Katze: Alle 3 Jahre Panleukopenie, Herpesvirus, Calicivius - Tollwut

Jährlich: Herpesvirus, Calicivirus (für Freigänger, Gruppenhaltungen, Tierheimaufenthalte ect.)

 

Wenn ich an die Gespräche mit meinen neuen Kunden denke, welche die Erfahrung gemacht haben, dass ihre Tiere jährlich geimpft werden sollen, kommt mir persönlich das schon sehr eigenartig vor. Es macht fast den Anschein, dass die Tierärzte untereinander, ganz und gar nicht gleicher Meinung sind, was das Impfen betrifft.

 

Dann gibt es noch die Möglichkeit nach einer vollständigen Grundimmunisierung, einen anderen Weg zu gehen. Doch davon sprechen die wenigsten Tierärzte. Den Weg: Impfen ja aber mit Verstand.

 

Dafür braucht es den ImmunoCheck und eine Blutabnahme beim Tierarzt. NaVita arbeitet mit der microsTech (veterinär-medizinisches Labor in Olten) zusammen. Dort wird der Impfstatus (Titer) geprüft.

 

Mein Fazit: Ich habe mich für den Weg "Impfen ja aber mit Verstand" entschieden. Chili hatte vor 2 Jahren die letzte Impfung Parvo, Staube, Hepatitis und Baghira vor 3 Jahren. Warum soll ich meine beiden Hunde regelmässig impfen, wenn es gar nicht nötig ist?

 

Die Leptospirose impfe ich, ja, obwohl diese Impfung sehr umstritten ist. Da ich aber zwei Jäger zu Hause habe, welche mit auf die Jagd dürfen, Man(n) nicht immer weiss, wo sich die Beaglenasen gerade aufhalten, beide Fellnasen manchmal alles fressen, was Hunde gerade für gut befinden, bin ich hier eher für die Impfung eingestellt. Man sollte aber darauf achten, dass diese Impfung nur im Frühling gemacht wird. Grund: Sie hält nur 3/4 Jahre an und darum nur sinnvoll über die warmen Monaten. Bei Hunden, welche als Schosshündchen gehalten werden, sehe ich den Nutzen dieser Impfung eher nicht ein.

 

Den Zwingerhusten impfe ich nicht. Den Zwingerhusten, kann man sich wie eine Grippe vorstellen, mit einem bakteriellen oder viralen Infekt. Beides kann behandelt werden. Unser Hausarzt würde bei Husten & Schnupfen viraler Natur, sagen mit Medikamenten 7 Tage, ohne Medikamente eine Woche. Das gleiche gilt auch für Hunde und Zwingerhusten.

 

 

 

 

 

 

  

ImmunoCheck für Hunde & Katzen