Haben sie gewusst, dass die Vorfahren unserer Haushunde der mongolische Wolf ist? Früher wurde der Wolf wegen seiner Felle gejagt. Elternlose Welpen wurden von Frauen aufgepäppelt und so kam es, dass der Wolf seinen Platz bei den Menschen gefunden hat. Inzucht der Wölfe aber auch gewollte Verpaarungen, haben in tausenden von Jahren, den Hund hervorgebracht. Heute ist der Hund in der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und ist Weggefährte und Freund des Menschen.

 

Die natürliche Nahrung des Wolfes ist nicht nur Fleisch. Auch Aas, Beeren, Früchte und Kleinsäuger verschmäht der vierbeinige Jäger nicht. Der Wolf kann sehr gut mehrere Tage hungern. Ist aber genügend Nahrung auf dem Speiseplan, kann ein Wolf gut und gerne 10 kg Nahrung aufnehmen.


Wasser ist für Hunde überlebenswichtig. Hunde können mehrere Wochen ohne feste Nahrung überleben. Ohne Trinkwasser aber bricht der ganze Organismus nach wenige Tagen zusammen. Wasser ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperfunktionen eines Hundes. Je nach Aktiviatät und Jahreszeit, wird das kühle Nass unterschiedlich geschätzt.

 

 

Es sind drei verschiedene Wege, wie der Hund seinen Wasserhaushalt ausgleichen kann. Einerseit ist der Organismus des Hundes in der Lage, beim Stoffwechsel selber Wasser zu bilden, andererseits nimmt der Hund den Wasserbedarf über seine Nahrung auf und zu guter letzt über das Trinken. Ein Hund sollte daher immer Zugang zu Trinkwasser haben.

 

 

Fehlt dem Hund Wasser, holt sich der Körper den Flüssigkeitsverlust aus Muskeln, Sehnen, Knochen und dem Gewebe. Die Folge: Dehydrierung = Autrocknen des Körper. Das kann durch Hitze, Wassermangel, Durchfall aber auch durch falsche Ernährung passieren. Gelenkprobleme, Arthrose, Magen - Darm Probleme, Haut -, und Fellprobleme können die Folge sein.


Was heisst artegerechte Ernährung? Meine Frage an Sie: Für welche Zusammensetzung würde sich ihr Hund entscheiden, wenn er könnte?

 

Bestimmt würde ihr Hund das Fleisch mit wenig Gemüsen drin vorziehen. Denn das Gebiss des Hundes, wie auch der ganze Verdauungsapparat, sind heute noch darauf ausgelegt, Fleisch fressen zu wollen. Auch wenn sich das Fressverhalten des Hundes in der ganzen Entwicklung uns Menschen angepasst hat, ist der Hund immer noch ein Fleischfressser.

Aus dem Instinkt heraus, würde ihr Hund die richtige Entscheidung für sich treffen.

 

Artgerechte Ernährung hat einen hohen Anteil Fleisch, Gemüse und wenig Kohlenhydrate.

 


Lesen Sie einmal die Zusammensetzung von Tierfuttern, welche Sie im Laden kaufen können und geben Sie die Begriffe im Internet ein. Sie werden staunen, was Sie alles finden werden, was es zu lesen gibt. Viele industriell hergstellte Tierfutter haben mit Natürlichkeit nichts mehr zu tun.

 

 

Es ist eine Tatsache, dass viele unserer Hunde durch industrielles Futter krank werden. Vor allem haben Krankheiten in den letzten Jahren bedenklich zugenommen. Die Krankheiten haben verschiedene Facetten. Plötzlich ist das Immunsystem angeschlagen, Probleme mit Knochen und Gelenken prägen den Alltag, Blasenkrankheiten, Nierenleiden, Herzleiden, Diabetes, Krebs.

 

Zum Thema Futterindustrie gibt es ein sehr interessantes Buch & CD. Es heisst: Katzen würden Mäuse kaufen. (Hans -Ulrich Grimm)

 


Unserer vierbeinigen Freunde, haben es verdient, gesund alt zu werden. Künstliche Zusätze wie auch künstliche Mineralstoffe, können die Gesundheit unserer Fellnasen, auf Dauer negativ beeinflussen.

 

 Gerne zeige ich Ihnen, dass eine artgerechte & gesunde Ernährung, durchaus Sinn macht.

 



Mit dem Futterrechner, können Sie auf einfache Art, die Futtermenge berechnen. Wenn Fragen oder Unklarheiten sind, dürfen Sie sich gerne bei mir melden. 

 

Ich persönlich berechne immer noch gerne zusätzlich die Menge mit %. Im Katalog Seite 8 für Hunde und für Katzen Seite 29, finden Sie die Empfehlung dafür. Dananch vergleiche ich noch mit dem Futterrechner und überlege mir dann, wie ich mein Tier füttern möchte. Beachten Sie dabei das Alter, die Aktivität, den Stoffwechsel. 

 

Es braucht zu Beginn ein bisschen Zeit und auch etwas Geduld. Von Tag zu Tag wird es aber besser gehen. Wenden Sie auch ein wenig Ihr Bauchgefühl an und haben Sie keine Angst davor, auch einmal etwas auszuprobieren. Kein Tier ist gleich.