Die verschwundene Socke

Diesen Tag wird uns in Erinnerung bleiben. An diesem Tag, es war Samstag kam mir Chili irgendwie anders vor. Er schien mir nicht der neugierige Welpe zu sein, welcher er eigentlich war. Auch sein Hunger war nicht so, wie ich ihn eigentlich von einem Beagle gewohnt bin. Mir ist auch aufgefallen, dass er sein dickes Geschäft gar nicht erledigen konnte. Das kann mal vorkommen, habe ich mir sagen lassen.

 

Am Sonntag, sass Chili auffällig viel. Im liegen fand er einfach keine Ruhe. Das bewegte uns dazu, mit Chili auf einen kleinen Spaziergang in den Wald zu gehen. Aber auch hier, zeigte sich Chili von einer ganz anderen Seite. Das Schnuppern am Wegesrand macht ihm gar keine Freude. Wir gingen wieder nach Hause. Zu Hause, entschied ich mich, auf Beobachtunsmodus zu gehen und liess Chili praktisch nicht mehr aus den Augen. Chili sass nur da.....und schlief im Sitzen sogar fast ein. Er wehrte sich richtig, nicht liegen zu müssen. Jetzt läuteten bei mir die Alarmglocken....Also bis Montag warten, daraus wird nichts.

Sonntag - Notfall - Super!

Aber ich musste zum Tierarzt und zwar so schnell es ging. Ich wählte die Nummer unseres Tierarztes....und das Band begrüsste mich freundlich...bla bla bla....Endlich, die Nummer wohin ich mich wenden konnte an diesem Sonntag. Wir schnappten uns Chili und fuhren mit ihm nach Zofingen in die Tierklinik. Der Tierarzt begrüsse uns freundlich und ich erzählte ihm, wie wo und was. Unser Hund wurde anschliessend untersucht. Dann die Diagnose:  Darmverschluss - eine OP sei dringend, wenn der Hund überleben soll.

Super, da lag unsere junge Fellnase auf dem Tisch, der Arzt verkündete uns gerade, sollten wir uns für eine OP entscheiden, eine Anzahlung von 1000.- nötig sei. Den Rest dann später per Rechnung. Soll ihr Hund Leben ja oder nein: Sie entscheiden. Natürlich habe wir einem Eingriff zugestimmt, wenn es auch fast einer Erpressung gleich kommt. Aber unser Hund war ja noch jung und Lebensfreudig.

 

Wir liessen dann Chili in Zofingen zurück und gingen mit gemischten Gefühlen nach Hause. Hoffentlich klappt alles gut. Am nächsten Tag das erleichterte Telefon. Die Operation ist gelungen und Chili geht es gut. Am Abend konnten wir dann unseren Lausbuben wieder abholen. Chili hat sich sichtlich gefreut uns zu sehen. Doch eines war noch interessanter. Die Schublade mit den Gudis drin. Beim Abschlussgespräch erfuhren wir dann auch wer der Übeltäter war. Eine Schwarze Socke, welche Chili zum Fressen gerne hatte.

Zu Hause war Trichtertragen für Chili angesagt, damit er die Wunde nicht ablecken konnte. Leinenzwang wurde auch verordnet. Doch damit war Chili gar nicht einverstanden. Am zweiten Tag zu Hause, liess ich Chili in kleines bisschen durch den Garten laufen. Chili aber wollte rennen, sich bewegen.....Am dritten Tag habe ich selber Chili den Freigang im Garten vorordnet. Ich dachte mir, Chili wird es schon merken, sollte was nicht gut sein......Beagleseidank.